Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

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Karl Müller
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Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Karl Müller » Fr 14. Jul 2017, 22:17

...https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/min ... ahverkehr/

...oder, zweifelt hier jemand diesen Plan an?

Naja, der H.Schnaitmann mal wieder, der wird Berater bei DB Regio......

Na, ich jedenfalls wäre gerne "Mäuschen" gewesen bei diesem Treffen........

MFG Oli

Robin
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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Robin » Sa 15. Jul 2017, 08:05

Hallo,

ich las heute Morgen auch einen Artikel in der Zeitung darüber, worin auch steht, dass die Bahn mit HzL und BOB ins Gespräch kommen wolle, um Ihre Züge in deren Werkstätten warten zu lassen, sodass Ulm entlastet wird. Interessant, ob sich daraus etwas ergeben wird. Dann lässt die RAB ihre 628 und 650 am Bodensee vielleicht größtenteils in Friedrichshafen warten, wo ja sowieso viele Züge übernachten. Nur ist mir nicht klar, was in Gammertingen zusätzlich gewartet werden soll, die 612 von der Relation Stuttgart - Horb/ Aulendorf?
Wobei die Werkstätten dieser zwei Unternehmen doch auch nicht gerade wenig zu tun haben, oder?

Grüße
Robin
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Mit freundlichen Grüßen,
Robin

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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Rangierer » Sa 15. Jul 2017, 09:00

Hallo zusammen,
Robin hat geschrieben:dass die Bahn mit HzL und BOB
Was ja so ziemlich quf das gleiche herauskommt, oder führt die BOB die Wartung inzwischen selbst durch?

Generell war das schonmal Thema (auch hier im Forum: http://bahnkutscherforum.de/viewtopic.php?f=119&t=6443 ).
Damals war die Rede davon, dass, wenn keine Verbesserung eintritt, die HzL schon ab Ostern mithelfen sollte. Was daraus wurde, dürfte jeder wissen.

Und, man muss kein Hellseher sein, um voraus sagen zu können, dass sich nichts ändern wird, auch wenn das MVI die DB noch 100 Mal abmahnt und von den Ausschreibungen ausschließt.

Grüße,

Tobi
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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Vielfahrer » Sa 15. Jul 2017, 09:26

Da bin ich aber skeptisch. Es kann ja nur um Dieseltriebwagen gehen. Die absolute Katastrophe sind ja die 111er-Loks, die reihenweise in Ulm stehen und wegen denen ständig die Züge ausfallen, so auch wieder gestern, als ich mit dem 19081 von Herrenberg nach Tuttlingen fahren wollte. Das ist der größte Schrott, den man sich da bei DB-Regio nach dem Auslaufen des Verkehrsvertrags angeeignet hat. Und wie will die BOB oder die HzL aus den 612ern den Fischmehl-Gestank rausbringen, damit die Züge endlich eingesetzt werden können?

Und dann ist da noch der Faktor Mensch. Wer kann es jemanden verdenken, wenn er sich beruflich umorientiert, weil die Zukunft des Unternehmens absehbar endet. Das gilt für Lokführer wie für Werkstattpersonal. Es herrscht Vollbeschäftigung im Ländle und gute Leute werden überall gefragt. Angeblich sind neue 147er vorhanden, aber kaum Personal, das die fahren kann, also klemmt es auch bei der Unternehmensführung. Ich habe daher eher den Eindruck, das der Laden zusammenkrachen wird und zwar noch ehe die neuen Anbieter, die ja auch noch Personale akquirieren müssen, zum Zuge kommen wird. Das könnte für die Fahrgäste zu ganz schweren Zeiten führen.

Ich fahre nun seit bald 45 Jahren täglich mit den Zügen im Ländle und dies mit 80.000 bis 100.000 km/Jahr nicht gerade wenig. Bis im vergangenen Jahr konnte ich mich bald an jeden einzelnen Zugausfall noch erinnern. In der Regel waren diese PU-bedingt und dann hatte irgend ein Busunternehmer von der 3S-Zentrale einen Anruf bekommen, dass er SEV fahren sollte. Heute gehen die Zugausfälle, die ich erleide, auf keine Kuhhaut mehr und auf den Anzeigen seht gerade noch lapidar "Zug fällt aus" und das war es dann. Ich stehe früh auf und muss als allererstes schauen, ob meine vorgesehenen Verbindungen überhaupt fahren. Mitunter fahren sie, aber bis ich am Bahnhof bin, hat sich das geändert. Wir Fahrgäste werden einfach stehen gelassen vom Unternehmen "Zukunft".

Habe mich gestern im Ministerium für Verkehr über die Situation unterhalten. Immerhin gibt es für uns auf der Gäubahn jetzt eine gewisse Hoffnung. In der kommenden Woche werden die ersten E-Talente eintreffen. Sie werden sukzessive in die Regeldienste eingeschleust, indem das Personal entsprechend geschult wird. Neue Fahrzeuge sollten dann nicht mehr ausfallen und nach den Sommerferien sollte es dann allmählich aufwärts gehen. Mit den neuen Fahrzeugen und entsprechendem Fahrpersonal sollten die schlimmen Zustände dann beseitigt sein, allerdings nicht an anderen Orten wie etwa auf der Frankenbahn oder in Aalen, wo ich vorgestern wegen eines "Zug fällt aus" auch erst zwei Stunden später nach Hause gelangt bin.

Viele Grüße vom Vielfahrer

Robin
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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Robin » Sa 15. Jul 2017, 09:47

Hallo,

die Zustände sind wirklich nicht mehr zumutbar. Für PU-Unfälle kann die Bahn nichts, aber für Missmanagement schon. Es wäre ja auch schon eine Hilfe, wenn man in der Hauptverkehrszeit auf der Gäubahn mal einen Dosto mehr anhängt, dann wären die Züge nicht so voll. In Stuttgart stehen die 147er jedesmal im Rosenstein, wenn ich vorbeifahre. Und anstatt das Personal für diese auszubilden, holt man sich einfach die 111er aus Braunschweig. Wie du schreibst, Vielfahrer, die Ausschreibungen machen es auch den Mitarbeitern wirklich nicht leicht. Zumal wir alle wissen, welche Tendenz besteht, was die Vergabe der Netze angeht. Da hat die Bahn doch wirklich das Potenzial, sich im Regionalverkehr selbst abzuschaffen...wenn dann Stuttgart21 fertig sein wird, hat die Bahn vielleicht sehr wenige bis gar keine Netze mehr.

Und bei Feinstaubalarm mit günstigen Angeboten werben, bringt auch nicht wirklich weiter, wie man sieht. Da kann das Angebot noch so günstig sein, wenn man nicht rechtzeitig ankommen kann, hilft dies auch nichts.

Meine Meinung dazu.

Grüße
Robin
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Mit freundlichen Grüßen,
Robin

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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Vielfahrer » Sa 15. Jul 2017, 10:16

Hallo Robin,

die haben einfach keine einsatzfähigen Dostos, die sie so mal dranhängen könnten. Ich gehe davon aus, dass das Problem so gelöst werden wird, indem die Fahrpläne gekürzt werden, also Fahrten gestrichen werden und man sich auf den Rest dann tatsächlich verlassen kann. Mit den durch Zugstreichungen frei gewordenen Kapazitäten wird man Personalschulungen durchführen, so dass ab Herbst gehofft wird, dass es wieder besser läuft. Zum "Glück" werden in den Sommermonaten sowohl die Gäubahn als auch die Ammertalbahn baubedingt dicht gemacht und SEV gefahren. Dadurch werden Kapazitäten frei für Personalschulungen. Und ab Mai 18 wird der Zugverkehr zwischen Donaueschingen und Freiburg eingestellt (Elektrifizierungsarbeiten), ab 10. September 18 zwischen Ulm und Laupheim-West (Elektrifizierungsarbeiten) und dann sukzessive 4 Jahre lang weiter auf südlichen Abschnitten. Auf der Gäubahn könnte ich mir vorstellen, dass man die in den Sommerferien ohnehin nur noch zwischen Zürich und Horb pendelnden IC eben auch in Oberndorf und Sulz halten lässt und dadurch die parallelen RE einspart. Da die SEV-Verkehre ohnehin genügend Puffer haben, müsste das doch machbar sein. Lieber eine kleine und feine Bahn als eine absolut unzuverlässige Eisenbahn!

Viele Grüße vom Vielfahrer

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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Sascha » Sa 15. Jul 2017, 10:40

Moin,

heute morgen kam RE4705 mit ca. 35 min zu spät. Grund war, dass der Biberacher Fdl kurzfristig krank geworden ist. Viele haben sich aufgeregt, da sie auf den IRE-Sprinter in Singen wollten.

Einer aus St. Georgen will die Bahn verklagen wegen 38 €, weil er den Bus in Donaueschingen nicht bekommen wird. (Gebuchte Reise).

Schönes Wochenende

Sascha vom Bodensee aus
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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Rangierer » Sa 15. Jul 2017, 11:22

Vielfahrer hat geschrieben: In der kommenden Woche werden die ersten E-Talente eintreffen. Sie werden sukzessive in die Regeldienste eingeschleust, indem das Personal entsprechend geschult wird
Die Talent 2 sind schon diese Woche im Ländle angekommen und haben inzwischen auch schon alle zukünftigen Strecken befahren. Am Dienstag war man beispielsweise zwei mal in Freudenstadt. Einzelheiten bezüglich der Einschleusung in den Regeldienst sind auch schon bekannt, allerdings denke ich mal, dass die Öffentlichkeit da zu gegebener Zeit mehr erfahren wird *;-)*
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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von Robin » Sa 15. Jul 2017, 11:59

Hallo Vielfahrer,

wobei ja durch Zugstreichungen der Takt verringert werden würde, oder? Dann würde es in den Zügen ja noch voller werden. Aber solange das nur vorübergehend für die Schulungen wäre, besser als gar keine Verbesserung auf längere Sicht. Warum nimmt man eigentlich die Schulferien (Pfingst- und Sommerferien), um zu bauen. Gerade die Sommerferien bilden doch die Urlaubszeit, in der der eine oder andere auch mit der Bahn fahren möchte. Auch ich ärgere mich schon das zweite Mal, dass ich in den ganzen sechs Wochen kein einziges Mal praktikabel ohne SEV nach Stuttgart fahren kann. Ich weiß nicht, ob ich das richtig erahne, aber der SEV zwischen Herrenberg und Böblingen wird vermutlich auch etwas voll sein.
Kann es eigentlich sein, dass im Jahr 2017 und in den nächsten drei bis vier Jahren deutlich mehr gebaut wird als sonst jährlich? Ich habe den Eindruck, dass gefühlt der halbe Zugverkehr in der Umgebung Schwarzwald-Baar-Heuberg, Gäu und Oberschwaben dicht sein wird. Für die Zukunft ist das ohne Zweifel eine große Verbesserung, für die Gegenwart leider eine große Unbequemlichkeit. Bauen hat einfach seine guten und schlechten Seiten. Aber wenn dann die von dir genannten Strecken fertig sind, dürfte ja mit dem "Bauwahn" bei uns in der Gegend etwas Pause sein, oder? Wobei, gebaut wird eigentlich immer...

Grüße
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Re: Ab jetzt wird alles gut.....bei DB Regio...

Beitrag von KBS720 » Sa 15. Jul 2017, 13:15

Hallo,
Vielfahrer hat geschrieben: Die absolute Katastrophe sind ja die 111er-Loks, die reihenweise in Ulm stehen und wegen denen ständig die Züge ausfallen, so auch wieder gestern, als ich mit dem 19081 von Herrenberg nach Tuttlingen fahren wollte. Das ist der größte Schrott, den man sich da bei DB-Regio nach dem Auslaufen des Verkehrsvertrags angeeignet hat.
Lieber Vielfahrer 111 gabs auch vor Oktober 2016 schon in Stuttgart, wenn dem werten Verkehrsminister die 120 km/h schnellen 143 für die 3 Jahre halt nicht mehr ausreichen musste was schnelleres her und da waren halt nur die totalabgerockten Ruhrpott 111er da. Wenn dann noch eine Werkstatt wie Ulm dazu kommt, die nur Basiswissen von der 111 hat und kaum Tipps und Tricks kennt wird das nichts.
Vielfahrer hat geschrieben: Und wie will die BOB oder die HzL aus den 612ern den Fischmehl-Gestank rausbringen, damit die Züge endlich eingesetzt werden können?
Was für ein Gestank? Die 612 haben eigentlich andere Probleme, aber das dürfte ja bekannt sein.
Vielfahrer hat geschrieben:Angeblich sind neue 147er vorhanden, aber kaum Personal, das die fahren kann, also klemmt es auch bei der Unternehmensführung. Ich habe daher eher den Eindruck, das der Laden zusammenkrachen wird und zwar noch ehe die neuen Anbieter, die ja auch noch Personale akquirieren müssen, zum Zuge kommen wird. Das könnte für die Fahrgäste zu ganz schweren Zeiten führen.

Alle 20 gelieferten 147 in Stuttgart sind am rollen und das primär auf der Relation Karlsruhe - Stuttgart, da konnte man dank der Karlsruher Tf gleich ordentlich Personal schulen, ansonsten schwimmen die überall ein bisschen mit. Also ruhig mit den Pferden. Tja besser wirds nicht mehr werden, aber die hochgelobten Privatbahnen fahren auch noch nicht. Zusammenbrechen wird das ganze nicht da der VB Südbaden ja mit dem VB Württemberg fusioniert hat und das es in Südbaden meist recht gut läuft brauche ich ja nicht erwähnen.
Vielfahrer hat geschrieben:In der Regel waren diese PU-bedingt und dann hatte irgend ein Busunternehmer von der 3S-Zentrale einen Anruf bekommen, dass er SEV fahren sollte.

Ähm das macht die Transportleitung, das kümmert die 3-S wenig.
Vielfahrer hat geschrieben:Heute gehen die Zugausfälle, die ich erleide, auf keine Kuhhaut mehr und auf den Anzeigen seht gerade noch lapidar "Zug fällt aus" und das war es dann. Ich stehe früh auf und muss als allererstes schauen, ob meine vorgesehenen Verbindungen überhaupt fahren. Mitunter fahren sie, aber bis ich am Bahnhof bin, hat sich das geändert. Wir Fahrgäste werden einfach stehen gelassen vom Unternehmen "Zukunft".

Standardanzeiger der Zugzielanzeiger, mehr stand da noch nie drin. Außer jemand hat was zusätzlich eingegeben. Bitte nicht pauschalieren, nur weils Stuttgart und Ulm nicht auf die Reihe kriegen.
Vielfahrer hat geschrieben: Neue Fahrzeuge sollten dann nicht mehr ausfallen und nach den Sommerferien sollte es dann allmählich aufwärts gehen.
Ah neue Fahrzeuge die nicht ausfallen, da reden wir am besten im Winter nochmal drüber *B-)*

Robin hat geschrieben:Es wäre ja auch schon eine Hilfe, wenn man in der Hauptverkehrszeit auf der Gäubahn mal einen Dosto mehr anhängt, dann wären die Züge nicht so voll. In Stuttgart stehen die 147er jedesmal im Rosenstein, wenn ich vorbeifahre. Und anstatt das Personal für diese auszubilden, holt man sich einfach die 111er aus Braunschweig.
Es wird das gefahren was bestellt wird und nicht mehr. Das zahlt keiner dem EVU wenn sie mit mehr Wagen fahren, wenn das eben nicht bestellt wurde. Wenn man keine Leute hat, kann man keine ausbilden. Die 147 liefen im Herbst wo man sie auch gebraucht hätte aber noch nicht vollumfänglich.
Robin hat geschrieben:Da hat die Bahn doch wirklich das Potenzial, sich im Regionalverkehr selbst abzuschaffen...wenn dann Stuttgart21 fertig sein wird, hat die Bahn vielleicht sehr wenige bis gar keine Netze mehr.
Die Bahn gibt es nicht mehr und DB Regio schafft sich generell auch nicht ab. Das ist jetzt schon eine leicht unqualifizierte Ausssage.
Vielfahrer hat geschrieben:Und ab Mai 18 wird der Zugverkehr zwischen Donaueschingen und Freiburg eingestellt (Elektrifizierungsarbeiten)
Die Ulmer Tf werden aber trotzdem noch bis Immendingen/Donau die 611/612 fahren, ob da so viel eingespart wird bezweifele ich.

Robin hat geschrieben:Warum nimmt man eigentlich die Schulferien (Pfingst- und Sommerferien), um zu bauen. Gerade die Sommerferien bilden doch die Urlaubszeit, in der der eine oder andere auch mit der Bahn fahren möchte.
Um die Pendler und Schüler davor zu bewahren.
Robin hat geschrieben:Auch ich ärgere mich schon das zweite Mal, dass ich in den ganzen sechs Wochen kein einziges Mal praktikabel ohne SEV nach Stuttgart fahren kann. Ich weiß nicht, ob ich das richtig erahne, aber der SEV zwischen Herrenberg und Böblingen wird vermutlich auch etwas voll sein.
Da würde ich einfach via Tübingen fahren, lieber nochmal 20-30min länger als Gummibahn zu fahren.
Robin hat geschrieben:Kann es eigentlich sein, dass im Jahr 2017 und in den nächsten drei bis vier Jahren deutlich mehr gebaut wird als sonst jährlich? Ich habe den Eindruck, dass gefühlt der halbe Zugverkehr in der Umgebung Schwarzwald-Baar-Heuberg, Gäu und Oberschwaben dicht sein wird. Für die Zukunft ist das ohne Zweifel eine große Verbesserung, für die Gegenwart leider eine große Unbequemlichkeit. Bauen hat einfach seine guten und schlechten Seiten. Aber wenn dann die von dir genannten Strecken fertig sind, dürfte ja mit dem "Bauwahn" bei uns in der Gegend etwas Pause sein, oder? Wobei, gebaut wird eigentlich immer...
Ich sag nur BSB 2020 und generelle Investionsprogramm bei DB Netz, die nächsten Jahre folgt dann auch noch der Bergabschnitt der Schwarzwaldbahn, der darf nach 40 Jahren sich auch einer Komplettsanierung unterziehen mit Totalsperrung, aber anders wird das auch schwierig.

Grüße Andreas
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