Interessengemeinschaft Donautalbahn tagt in Sigmaringen

Alles zur Donaubahn (Donautalbahn) kann hier rein.
Eine Überschneidung mit der Höllentalbahn ist möglich.
Karl Müller
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Re: Interessengemeinschaft Donautalbahn tagt in Sigmaringen

Beitrag von Karl Müller » Fr 22. Jun 2018, 10:04

Hallo,

Dankeschön für die Informationen aus dem Protokoll!

Und, ich schmeiße am das Personalproblem in die Runde - 2019 will/soll/muß die HZL Zugleistungen rund um Ulm erbringen, RB .

Laut gut unterrichteten Kreisen kommt aber kein Personal zur HZL um diese Leistungen zu erbringen.

Und wenn jetzt jemand meint - der RAB wird`s schon richten dann.......

Also, Zielkonzepte hin oder her - 2019, Juni, ist bald. Defakto 5 vor 12. Noch ein Jahr um Personale - auch Werkstatt und andere auszubilden.

Das gleiche gilt für die Stuttgarter Netze.

Was macht das Land wenn sowas schiefgeht? Legt das Land Geld oben drauf um die Personale besser zuz bezahlen?

Eher nicht, sie werden sagen - " das ist Sache der Tarifpartner!"

Wobei sie prinzipiell recht haben, aber.....

Ich bin gespannt wie dieses Problem gelöst wird!

Oli

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Re: Interessengemeinschaft Donautalbahn tagt in Sigmaringen

Beitrag von Vielfahrer » Fr 22. Jun 2018, 11:48

Hallo Fridinger,

danke für den Hinweis auf den terminlichen Irrtum in Sachen Lokschuppenfest. Da wäre ich heute nachmittag doch glatt hingefahren....

Der Donautalfahrplan ohne Infrastrukturausbau ist in der Tat eine gewisse Flickschusterei, aber es klappt, wenn man "klappen" so definiert, dann man etwa stündlich mit der Schwarzwaldbahn kommend von Karlsruhe oder Konstanz stündliche Anschlüsse von/nach Ulm hat. Im Abschnitt Donaueschingen - Sigmaringen gibt es dann schülerverkehrsbedingt gewisse Taktabweichungen und einmal den Umstieg in Fridingen. Auch müssen gewisse Teile des Schülerverkehrs auf die Straße verlagert werden, dafür können andere auf die Schiene zurückgewonnen werden. Könnte unter dem Strich auf ein Nullsummenspiel hinauslaufen. Der "Gewinn" jedoch wären stündliche großräumige Vernetzungen, die heute alle zwei Stunden westlich von Sigmaringen mangels Zugangebot scheitern, obwohl Gäubahn, Schwarzwaldbahn und Höllentalbahn wie die Donautalbahn östlich von Sigmaringen stündlich betrieben werden. Der Handlungsbedarf im Abschnitt westlich von Sigmaringen ist also unbestritten vorhanden, weshalb es einen Kompromiss geben sollte. Schließlich darf man auch die Stadt Geisingen nicht vergessen, die derzeit in Richtung Donaueschingen auch nur alle 2 Stunden ein vernünftiges Angebot aufweist (die Buslinie mit 40 Minuten Fahrzeit sehe ich mal nur als Notnagel an).

Die Rigi-Tour ist ja ein richtiger Klassiker. Unvorstellbar, dass da jemand aus dem südlichen Landesteil vom BW noch nicht dort gewesen ist. Was die Fahrt nach Rom betrifft, so ist Rom natürlich noch interessanter als die Bahnfahrt. Fahr bloß nicht umgehend zurück sondern nimm Dir einen Tag Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, damit Du mit mehr Zeit weißt, was Du in Rom alles machen kannst. Als ich noch studiert habe, bin ich im Ferienjob dutzendemal über den Gotthard nach Italien gefahren und habe immer das Kursbuch Il Treno dabei gehabt. Da konnte ich bei den chronisch verspäteten Zügen immer eine passende Auskunft geben. War eine schöne Zeit gewesen.

Viele Grüße vom Vielfahrer

Fridinger
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Re: Interessengemeinschaft Donautalbahn tagt in Sigmaringen

Beitrag von Fridinger » Fr 29. Jun 2018, 10:39

Der neue Zug wurde mittlerweile in die Hafas-Auskunft übernommen - Mo-Fr fährt der Zug um 06:24 ab Sigmaringen als RE über Hausen und Beuron nach Fridingen um 06:52 Uhr, wo mit einem sportlichen Umstieg von 2min der Ringzug nach Immendingen/Singen erreicht werden kann. Zurück geht es in der sehr sportlichen Fahrtzeit von 26min bis Sigmaringen, mit Abfahrt in Fridingen um 06:59 Uhr über Beuron und Hausen im Tal. Das Fahrzeug wird nach jetzigem Stand nach Ulm durchgebunden, während der Ast von Albstadt in Sigmaringen endet.

Zusätzlich wird der RE 22329 (momentan Donaueschingen 21:22 - 23:49 Ulm unter der Woche, ab Sigmaringen täglich unter Zugnummer 3219) ab diesem Datum um 21:25 Uhr in Singen starten, während in Tuttlingen ein Fahrzeug von Donaueschingen dazustößt. Sehr mutmaßlich wird es damit zusammenhängen, dass die Südbahn ebenfalls ab September zwischen Ulm und Laupheim zur Elektrifizierung gesperrt ist, und man über diese Leistung ein Hochrhein-Fahrzeug nach Ulm getauscht bekommt. Der Tausch von Ulm zurück könnte leer erfolgen.

Gruß Fridinger
Diese Signatur verspätet sich aufgrund von Verzögerungen im Betriebsablauf um wenige Minuten.

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IT-Systemelektroniker bei der DB Kommunikationstechnik

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